Space-Aktien brechen ein – warum wir darin trotzdem kurzfristige Chancen sehen
Der gesamte Space-Sektor steht heute massiv unter Druck.
Hauptgrund dafür ist die Explosion der Blue-Origin-New-Glenn-Rakete von Jeff Bezos während eines Bodentests auf Launch Complex 36.
Und genau das ist deutlich wichtiger, als viele aktuell verstehen.
Denn das Problem ist nicht nur die explodierte Rakete.
Das eigentliche Problem:
Blue Origin besitzt aktuell nur diesen einen aktiven Launch-Pad für New Glenn.
Damit steht jetzt plötzlich nicht nur ein einzelner Launch infrage, sondern potenziell die gesamte kurzfristige Launch-Kapazität des Unternehmens.
Warum das für AST SpaceMobile extrem wichtig ist
AST SpaceMobile gehört heute zu den größten Verlierern im gesamten Space-Sektor.
Die Aktie stand zeitweise über -20% im Minus.

Warum?
Weil Blue Origin einer der wichtigsten Launch-Partner von ASTS ist.
ASTS benötigt eine enorme Anzahl an Raketenstarts, um den geplanten Ausbau des Satellitennetzwerks umzusetzen.
Das Ziel bleibt weiterhin extrem ambitioniert:
45 Satelliten bis Ende des Jahres.
Und genau dieses Ziel steht jetzt erneut stärker unter Druck.
Bereits nach den Problemen beim letzten Blue-Origin-Start im April gab es große Schwierigkeiten, nachdem ein ASTS-Satellit durch Probleme beim Launch in eine falsche Umlaufbahn gebracht wurde.
Danach begann ASTS bereits damit, verstärkt auf SpaceX auszuweichen.
Trotzdem sagte das Management selbst:
„Wir brauchen sowohl Blue Origin als auch SpaceX.“
Und genau deshalb ist diese Explosion kurzfristig ein echter Rückschlag für ASTS.
Warum die Situation für Blue Origin noch kritischer ist
Viele Medien fokussieren sich aktuell nur auf die Explosion selbst.
Das eigentliche Problem liegt aber deutlich tiefer.
Blue Origin besitzt aktuell:
nur einen aktiven New-Glenn-Launchpad
keine echte Backup-Infrastruktur
keine hohe Launch-Frequenz
und deutlich weniger operative Redundanz als SpaceX.
Das ist ein massiver Unterschied.
SpaceX hatte in der Vergangenheit ebenfalls Explosionen und Fehlstarts.
Der Unterschied:
SpaceX besitzt mehrere Pads, deutlich höhere Launch-Kapazitäten und kann Probleme operativ wesentlich besser auffangen.
Blue Origin dagegen verliert durch diese Situation potenziell Monate oder sogar Jahre an Zeit.
Und genau das könnte:
Project Kuiper verzögern
ASTS belasten
die SpaceX-Dominanz weiter ausbauen
und den gesamten Space-Sektor kurzfristig unter Druck setzen.
Warum wir beim Rocket Lab Sell Alert bearish wurden
Sehr interessant:
Wir hatten erst vor wenigen Tagen unseren öffentlichen Rocket Lab Sell Alert veröffentlicht.
Seitdem ist Rocket Lab bereits über -10% gefallen.
Hier geht es zum kostenlosen Sell Alert:
https://fsanalytics.de/rklb-sell-alert
Der Hauptgrund, warum wir vorsichtiger wurden:
Der gesamte Space-Sektor war zuletzt extrem euphorisch geworden.
Retail wurde massiv bullish.
Bewertungen explodierten.
Momentum wurde immer aggressiver.
Und genau in solchen Phasen beginnen wir zunehmend Gewinne mitzunehmen.
Trotzdem sehen wir kurzfristig weiterhin Chancen
Wichtig:
Nur weil wir kurzfristig vorsichtiger geworden sind, bedeutet das nicht automatisch, dass wir jetzt komplett bearish auf Space-Aktien sind.
Ganz im Gegenteil.
Wir sehen diesen Rücksetzer aktuell eher als:
potenzielle kurzfristige Trading-Chance
mögliche Panikreaktion
und Chance auf schnelle Rebounds bei einzelnen Space-Aktien.
Aber:
Das Risiko bleibt extrem hoch.
Wir sehen uns aktuell eher am Ende des Space-Hypes.
Das bedeutet:
Alle neuen Positionen, die wir hier eventuell eröffnen, wären aktuell eher kurzfristige Trading-Setups und keine langfristigen Investments.
Wir konnten bei FSA mit Space-Aktien bereits unser Kapital mehr als verzehnfachen, weil wir den Space-Sektor bereits sehr früh im April 2025 identifiziert hatten.
Genau deshalb werden wir jetzt deutlich selektiver.
Unsere Einschätzung aktuell
Langfristig bleiben wir weiterhin bullish auf den Space-Sektor.
Warum?
Weil sich langfristig an den großen Trends nichts verändert hat:
Satelliteninternet wächst massiv
militärische Space-Ausgaben steigen
Raketenstarts nehmen langfristig zu
Space-Infrastruktur wird strategisch immer wichtiger
und Space bleibt einer der wichtigsten Zukunftssektoren weltweit.
Kurzfristig sehen wir aber:
deutlich höhere Risiken
überhitzte Bewertungen
extreme Volatilität
und zunehmende Euphorie.
Genau deshalb bleiben wir aktuell vorsichtiger im Space-Sektor und bauen momentan eher Positionen ab als neue langfristige Positionen auf.
Es könnten sich jetzt trotzdem interessante kurzfristige Trading-Setups bei einzelnen Space-Aktien ergeben.
Das sind aus unserer Sicht aber eher Chancen für einige Wochen oder wenige Monate — keine langfristigen Neueinstiege.
Wichtig
Wir beobachten aktuell mehrere Space-Aktien sehr genau für mögliche kurzfristige Trade-Setups.
Wer wissen möchte:
welche Space-Aktien wir jetzt besonders interessant finden
wo wir mögliche kurzfristige Einstiege sehen
und welche Setups wir eventuell aktiv traden werden,
sollte sich FSA Premium anschauen.
Dort teilen wir weiterhin unsere aktiven Setups, Watchlists, Buy Alerts und kurzfristigen Trade-Ideen.